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ELVIS

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An sich leuchtet es ja ein. Wenn man es in einem Biopic kitschmäßig so richtig krachen, die Kamera stundenlang auf wabbelnden pinken Hosenbeinen verweilen und generell die Überinszenierung fröhliche Urständ feiern lässt, sollte es schon um IHN gehen - um EP, den ewigen King, den Künstler aller Superlative. Allerdings nicht um den Banana-Peanutbutter-Sandwich-gemästeten, zugedrogten, schwitzenden, fransenumbaumelten älteren King (so alt wurde er ja einfach mal nicht), sondern vor allem um den jungen, ranken, sexy Posterboy, der aus Liebe zu Mama zum Star wurde und sich dabei musikalisch vor allem in der damals verpönten afroamerikanischen Ecke bediente. Hm. Warum dann sein ganzes Leben erzählen, wenn man die unsympathischen, ekligen Auswüchse so gut wie ausspart? Wenn man lieber vergessen will, was für ein reaktionärer Depp der spätere Elvis mal war, kuschelnd mit Nixon und im steten Kampf gegen die "Verwahrlosung der Jugend",  und ihn nur als Opfer/Marionette seines fiesen Ha