EVERYTIME
(Spoilerfrei, was hier mal richtig schwierig war. Drum klingt manches vielleicht etwas geheimnisvoll, aber der Film ist es ja auch.) Schrecklich ist das. Zerschmetternd ist das erste Wort, das mir zu "Everytime" einfällt, und dann geht es eine ganze Weile lang um das Nichts, das plötzlich da ist, und um das herum man sein Leben irgendwie weiterüberlebt, bis plötzlich etwas außerhalb der Wirklichkeit passiert, das man als Rettung begreifen kann oder auch als Kapitulation vor dem Unerträglichen. Und da ist dann noch ein Junge, der Lux heißt, aber erstmal sehr viel Dunkelheit spendet... Jemand bemängelte kürzlich an Birgit Minichmayr ihre spröde Art, dass man ihren Figuren Gefühle nie ansehen könne, und kapierte natürlich gar nicht, dass gerade das ihre ganze große Stärke ist. Weil man ja eh weiß, was diese Ella fühlt und es tausendmal schrecklicher ist, dass sie das in keinem Moment zeigen kann und darf, weil sie dann nicht weiterleben könnte. Bis sie losfahren und versuchen, w...