HOPE
Also echt. Ich dachte MUBI steht irgendwie für Arthouse. Ja, ich wusste, dass Hope ein koreanischer Monsterfilm ist, aber wenn man dann wirklich über 2,5h drinhockt und einem das Teil nur so um die Ohren pfeift, stellt man sich doch hier und da mal die Sinnfrage. Zum Beispiel zum Thema koreanischer Humor: geschätzt 20 Minuten lang erzählt hier ein Opa in weitaus minutiöseren Details als jeder andere Dialog des Films vorweisen kann von seiner durch verdorbenes Schweinefleisch induzierten Durchfall-Attacke im Wald, und wie er versucht hat, dieselbe zu unterdrücken. Die junge Polizistin/ Monsterjägerin/ Krankenschwester (im koreanischen Grenzgebiet haben offenbar alle mehrere Funktionen und die meisten gehören eh paramilitärischen Gruppen an) versucht kichernd und sichtlich bemüht, den Informationsgehalt seiner Story herauszufiltern. Auf ähnlicher Kindergartenebene spielen sich auch die übrigen "Witze" dieser Provinzhorrorposse ab, und ich bin da echt nicht elitär. Aber lieber K...