BACKROOMS
Ich geh nicht so gern in Horrorfilme, weil ich mich dort unwohl fühle, was ich in Problemfilmen komischerweise nicht tue. Aber wenn man per MUBI GO den Hype schon für lau unter die Nase gerieben kriegt… und außerdem ist es ja schön kühl im Kino. Also weiß ich jetzt, was eine „Creepy Pasta“ ist. Das sind nämlich so kleine Gruselwebserien im Netz, weitergedichtet und gepostet von UserInnen. Und aus solch einem offenbar wahnsinnig bekannten Liminal Space-Mama Miracoli-Gruselserienspaghetti hat nun ein 19-jähriger Herr namens Kane Parsons ein magenfüllendes Fertiggericht gezaubert. Es sei mir gestattet, das Rezept zu spoilen: 2 Prisen „The Shining“, ein Hub „Severance“, ein Löffelchen Dali (der kam im Kunst-LK vor), zwei Escher-Würfel (aufgelöst in Urin, von wegen Farbgebung) und das Aroma von ca. 3000 angesagten Games, die ich alle nicht kenne – das meiste basiert ja jetzt auf Games, die ich nicht kenne. Doch vorerst lehnte ich mich erleichtert zurück, als ich Renate Reinsve auf der Leinw...