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Es werden Posts vom August, 2026 angezeigt.

TEENAGE SEX (AND DEATH) AT CAMP MIASMA

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 Es war einmal eine junge, queere, polyamore Regieperson, die schon als Kind für Slasherfilme schwärmte und als Teenager mit dem Freundeskreis Amateur-Horrorfilme drehte. Die Mysogynie und (offenbar auch) Transfeindlichkeit der alten Slasher-Klassiker wie Nightmare on Elm Street hat genervt und musste daher später im eigenen Filmwerk aufgearbeitet und intellektualisiert werden. Und dies wenn möglich auf eine nicht allzu didaktische und humorlose Art und Weise, damit es die Leute auch angucken. Und weil man schon ein paar ganz erfolgreiche Filme gemacht hatte, willigten zwei aus Film und TV bekannte und sehr angesagte Schauspielerinnen ein, mit ihr zu arbeiten. Mehr muss man kaum sagen, denn das vorliegende Werk ist mehr oder weniger Jane Schoenbruns eigene Geschichte, gemixt mit ihren Lieblingsfilmen plus eine Prise Wunschdenken. Vielleicht noch, dass das Ergebnis aus o.g. Gründen schon sehr nach Privatvergnügen riecht und man ziemlich schulterzuckend drinsitzt, weil das alles ein...

EVERYTIME

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(Spoilerfrei, was hier mal richtig schwierig war. Drum klingt manches vielleicht etwas geheimnisvoll, aber der Film ist es ja auch.) Schrecklich ist das. Zerschmetternd ist das erste Wort, das mir zu "Everytime" einfällt, und dann geht es eine ganze Weile lang um das Nichts, das plötzlich da ist, und um das herum man sein Leben irgendwie weiterüberlebt, bis plötzlich etwas außerhalb der Wirklichkeit passiert, das man als Rettung begreifen kann oder auch als Kapitulation vor dem Unerträglichen. Und da ist dann noch ein Junge, der Lux heißt, aber erstmal sehr viel Dunkelheit spendet... Jemand bemängelte kürzlich an Birgit Minichmayr ihre spröde Art, dass man ihren Figuren Gefühle nie ansehen könne, und kapierte natürlich gar nicht, dass gerade das ihre ganze große Stärke ist. Weil man ja eh weiß, was diese Ella fühlt und es tausendmal schrecklicher ist, dass sie das in keinem Moment zeigen kann und darf, weil sie dann nicht weiterleben könnte. Bis sie losfahren und versuchen, w...

OBSESSION

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Ich weiß, late to the game. Aber ich trau mich ja gar nicht so gern in Horrorfilme, obwohl ich in letzter Zeit mehr und mehr merke, dass es mir gar nicht mehr soviel ausmacht, wenn sich Leute gegenseitig die Augäpfel rauspulen. Vermutlich, weil sowas inzwischen in jeder zweiten Familienserie vorkommt. Obsession hat schon ein paar unangenehme Momente, die aber auch immer ein winziges bisschen komisch sind. Wahrscheinlich, weil es im Subtext immer um reale (Achtung, Wort aus dem Giftschrank) „toxische" Beziehungsdynamiken geht, die auf die Spitze getrieben werden. Kombiniert mit etwas magischem Realismus wie in den Verwandlungskomödien der 80er, wo quasi aus jedem Kaugummiautomaten eine alternative Existenz gezogen wurde. Rührenderweise stellt der Film aber auch die Frage danach, was Liebe ist, und was nicht. Und am Ende (no spoiler) sieht man sie sogar mal ganz kurz, die wahre Liebe, wenn auch auf wenig romantische Art. Der Regisseur Curry Barker ist mal wieder jung, 26. Offenbar t...